Es ist wirklich ganz, ganz schlimm mit anzusehen, wie die braven imperialen Sturmtruppen durch diese kleinen Dumpfkreaturen zusammengehauen werden. Ein einzigartiger Verrat eines Autors an seiner eigenen Geschichte, geschuldet dem Verkauf von ein paar Plüschtieren mehr. Macht mich immer noch fertig, eine der größten Filmenttäuschungen ever.
bähr - am Samstag, 14. Mai 2005, 23:13 - Rubrik: mythen des alltags
Ja, ich habe ziemlich viele dtv-Ausgaben von Stanislav Lem in meinem Regal, alle so vor 15-20 Jahren gekauft.

Und: Mal wieder ist es soweit, dass etwas geht, was vorher nicht ging: Wie schon die Evolution mit wissenschaftlicher Unterstützung und einiger Fantasie in die Zukunft verlängert wurde, so werden jetzt ebendiese Kriterien auf das Leben auf einem erdähnlichen Planeten einer anderen Galaxie angewandt.

=====
Wir dachten, sie würden uns zuerst finden...
Wir dachten, sie kämen in fliegenden Untertassen...
Wir dachten, sie würden unserere Regierungen sprechen wollen...
=====
Ich habe mir als größerer Knabe natürlich auch immer überlegt, wie es auf fremden Planeten aussehen mag, und dass das Leben dort nicht wie in Star Wars, sondern einfach GANZ UND GAR UNDENKBAR, da außerhalb des menschlichen Hirns liegend, sein muss.
Und las Lem. Dessen großes Thema ja die Suche des Menschen nach dem Anderen ist, und sein Scheitern am zu anderen, wenn er es findet.
Wie es aussieht, ist das fremde Leben in dieser Fantasie hier etwas normaler, insgesamt dinomäßiger. Aber bitte, es muss ja abbildbar sein. Und man kann ja eine Welt annehmen, deren Bedingungen unserer nicht ganz so fremd sind - erdähnlich eben.
Für mich ist sowas gutes Fernsehen. Ich schaue mir das an. Auch die Evolutionssachen fand ich spannend, wenn auch etwas lang ausgewalzt.
Auch im Netz worth a visit.
Sicher bald auf Pro7.
http://dsc.discovery.com/convergence/alienplanet/alienplanet.html

Und: Mal wieder ist es soweit, dass etwas geht, was vorher nicht ging: Wie schon die Evolution mit wissenschaftlicher Unterstützung und einiger Fantasie in die Zukunft verlängert wurde, so werden jetzt ebendiese Kriterien auf das Leben auf einem erdähnlichen Planeten einer anderen Galaxie angewandt.

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Wir dachten, sie würden uns zuerst finden...
Wir dachten, sie kämen in fliegenden Untertassen...
Wir dachten, sie würden unserere Regierungen sprechen wollen...
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Ich habe mir als größerer Knabe natürlich auch immer überlegt, wie es auf fremden Planeten aussehen mag, und dass das Leben dort nicht wie in Star Wars, sondern einfach GANZ UND GAR UNDENKBAR, da außerhalb des menschlichen Hirns liegend, sein muss.
Und las Lem. Dessen großes Thema ja die Suche des Menschen nach dem Anderen ist, und sein Scheitern am zu anderen, wenn er es findet.
Wie es aussieht, ist das fremde Leben in dieser Fantasie hier etwas normaler, insgesamt dinomäßiger. Aber bitte, es muss ja abbildbar sein. Und man kann ja eine Welt annehmen, deren Bedingungen unserer nicht ganz so fremd sind - erdähnlich eben.
Für mich ist sowas gutes Fernsehen. Ich schaue mir das an. Auch die Evolutionssachen fand ich spannend, wenn auch etwas lang ausgewalzt.
Auch im Netz worth a visit.
Sicher bald auf Pro7.
http://dsc.discovery.com/convergence/alienplanet/alienplanet.html
bähr - am Freitag, 13. Mai 2005, 10:07 - Rubrik: schau das an, Kisch!
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in der wiederholten Sichtung war eindeutig der kurz Auftritt Brad Pitts als Arzt mit Perücke.
Ansonsten habe sowohl mit George Clooney als auch Hugh Grant das Problem, dass ich sie mag und charmant finde, und genau dieser Charme mich dann plötzlich wieder abstößt.
Beide sind irgendwie so cute, so nett, so spitzbübisch (klar, auf ganz andere Arten und Weisen).
Aber dann auch wieder so beschränkt. Ich glaube, ich mag Hugh Grant lieber. Obwohl er die mieseren Rollen hat. Nein. Doch.
Ansonsten habe sowohl mit George Clooney als auch Hugh Grant das Problem, dass ich sie mag und charmant finde, und genau dieser Charme mich dann plötzlich wieder abstößt.
Beide sind irgendwie so cute, so nett, so spitzbübisch (klar, auf ganz andere Arten und Weisen).
Aber dann auch wieder so beschränkt. Ich glaube, ich mag Hugh Grant lieber. Obwohl er die mieseren Rollen hat. Nein. Doch.
bähr - am Dienstag, 10. Mai 2005, 23:07 - Rubrik: things i never told you
Der Mann ist groß. Ich liebe ihn. Für mich der amerikanische Wenders: Macht nur noch Quatsch (wenn auch ganz anderen Quatsch), aber ich schaue es mir immer noch an, weil es irgendwie doch immer irgendwas hat, was es sehenswert macht.
Weil ich ihn so mag, empört er mich auch so sehr.
Ich war selten nach einem Film so empört wie nach "White Squall". Diese gottverdammte Scheiße stank zum Himmel. Wie konnte das sein, wieso machte er diesen reaktionären Nonsense?
Nach "Gladiator" wurde es mir klar. Er ist auf der einen Seite genial. Wenn es darum geht, Storys zu erzählen, sie zu bauen, im eigentlichen Sinn. Er ist ein Architekt.
Aber: Er ist ideologisch dumm. Kreuzdumm. Er merkt garnichts. Bei "White Squall" dachte er: "Wow, spannende Geschichte." Und bei "Gladiator" auch nichts anderes. Er dachte: Wieso, der Mann will doch den Senat, also die Demokratie retten. Ist doch super! Dass ein einzelner Held kommen muss, um die greise Demokratie zu retten, die aus eigenen Kräften dazu nicht in der Lage wäre, gibt ihm nicht zu denken. Er inszeniert die falsche Geschichte als das, wofür er sie hält.
Wäre es anders, wäre er ein Hund - und das ist er nicht, dazu war er zu gut.
So wird es auch mit dem "Königreich des Himmels" werden. Er wird selbst den Botschaften der Oberflächenhandlung glauben, wird sie ohne Arg inszenieren, verherrlichen. Wird das, was niemals eine ehrliche Annäherung an die Christen/Moslem-Problematik sein kann, trotzdem so zeigen.
Und das macht wohl auch seinen neuen Erfolg, seine zweite Karriere aus: Dass er unangekränkelt Zynismus als frohe Botschaft inszeniert, dass er selbst nicht nur kein Zyniker ist, sondern den Zynismus nicht sieht. Und dass er damit hundertprozentig auf der Seite des Publikukms steht.
Ein gütiges Schicksal hat ihm vor ein paar Jahrzehnten zwei sensationelle Drehbücher in die Hände gespielt.
Und das heute auf "Vom Regisseur von Gladiator" auf den Plakaten steht, und die meisten ihn mit "Alien" und "Blade Runner" nicht in Verbindung bringen, stört ihn wohl nichtmal. Warum auch.
Weil ich ihn so mag, empört er mich auch so sehr.
Ich war selten nach einem Film so empört wie nach "White Squall". Diese gottverdammte Scheiße stank zum Himmel. Wie konnte das sein, wieso machte er diesen reaktionären Nonsense?
Nach "Gladiator" wurde es mir klar. Er ist auf der einen Seite genial. Wenn es darum geht, Storys zu erzählen, sie zu bauen, im eigentlichen Sinn. Er ist ein Architekt.
Aber: Er ist ideologisch dumm. Kreuzdumm. Er merkt garnichts. Bei "White Squall" dachte er: "Wow, spannende Geschichte." Und bei "Gladiator" auch nichts anderes. Er dachte: Wieso, der Mann will doch den Senat, also die Demokratie retten. Ist doch super! Dass ein einzelner Held kommen muss, um die greise Demokratie zu retten, die aus eigenen Kräften dazu nicht in der Lage wäre, gibt ihm nicht zu denken. Er inszeniert die falsche Geschichte als das, wofür er sie hält.
Wäre es anders, wäre er ein Hund - und das ist er nicht, dazu war er zu gut.
So wird es auch mit dem "Königreich des Himmels" werden. Er wird selbst den Botschaften der Oberflächenhandlung glauben, wird sie ohne Arg inszenieren, verherrlichen. Wird das, was niemals eine ehrliche Annäherung an die Christen/Moslem-Problematik sein kann, trotzdem so zeigen.
Und das macht wohl auch seinen neuen Erfolg, seine zweite Karriere aus: Dass er unangekränkelt Zynismus als frohe Botschaft inszeniert, dass er selbst nicht nur kein Zyniker ist, sondern den Zynismus nicht sieht. Und dass er damit hundertprozentig auf der Seite des Publikukms steht.
Ein gütiges Schicksal hat ihm vor ein paar Jahrzehnten zwei sensationelle Drehbücher in die Hände gespielt.
Und das heute auf "Vom Regisseur von Gladiator" auf den Plakaten steht, und die meisten ihn mit "Alien" und "Blade Runner" nicht in Verbindung bringen, stört ihn wohl nichtmal. Warum auch.
bähr - am Sonntag, 8. Mai 2005, 23:00 - Rubrik: vorher - nachher
dass er selbst maue Filme wert des Sehens macht. Das üble ist, dass man sich maue Filem ansehen muss, um mal wieder John Malkovich zu sehen. Shadow of a Vampire. Napoleon. Der Unhold. Himmel über der Wüste.
Wird das beim Hitchhiker anders? Man hört gespaltenes. Immerhin eine US-Produktion, die ich mir sowieso aus alter Verbundenheit, nicht wegen ihm ansehe.
Gut, er macht in Chikago Theater. Drückt sich in Frankreich rum, und isst wahrscheinlich gut. Aber was bitte nützt das mir?
Ich entleihe also in meiner Not "Ripley Game". Erwarte schon nicht viel, und erhalte eben dies. Nette Gegend, wo es spielt. Unauffällig inszeniert, spannend ist anders.
Und: Ein ähnliches Erlebnis wie im Falle von J. Pollock: Ich kenne die Story natürlich schon - Wim Wenders "Der amerikanische Freund" erzählt sie. Bloß ist bei Wenders nicht Ripley die zentrale Figur, sondern der Rahmenmacher. Bei Wenders sind das super Dennis Hopper und Bruno ganz in seiner besten Rolle. Hier nun steht Ripley im Mittelpunkt, der Rahmenmacher ist eine große Nebenrolle. Und so geht die Handlung auch hier ohne ihn weiter - er ist Objekt, nicht Subjekt.
Und kann, dank seines blassen Darstellers, natürlich nichts gegen die Ganzsche Leistung ins Felde führen, seine Figur ist ganz als Staffage des brillanten Ripley gemeint. Das macht die Sache etwas öde, sein Drama bleibt behauptet. Und damit ist die ganze Sache recht egal, denn um Ripley fürchtet man nicht, und man weiß auch nicht, warum man das sollte. Das Problem, an dem schon der Mingella-Film litt.
Und man ahnt, warum Wenders die Sache seinerzeit also anders angegangen ist. Ist ja auch sein bester Film bisher. Und wird es wohl auch bleiben.
Und Malkovich?
Hopper im Overall mit Stetson - bizarr, grandios. Malkovich im feinen Anzug in einer Palladio-Villa - erwartbar, geschenkt.
Der soll den Chablis stehen lassen und zurück nach Hollywood.
Wird das beim Hitchhiker anders? Man hört gespaltenes. Immerhin eine US-Produktion, die ich mir sowieso aus alter Verbundenheit, nicht wegen ihm ansehe.
Gut, er macht in Chikago Theater. Drückt sich in Frankreich rum, und isst wahrscheinlich gut. Aber was bitte nützt das mir?
Ich entleihe also in meiner Not "Ripley Game". Erwarte schon nicht viel, und erhalte eben dies. Nette Gegend, wo es spielt. Unauffällig inszeniert, spannend ist anders.
Und: Ein ähnliches Erlebnis wie im Falle von J. Pollock: Ich kenne die Story natürlich schon - Wim Wenders "Der amerikanische Freund" erzählt sie. Bloß ist bei Wenders nicht Ripley die zentrale Figur, sondern der Rahmenmacher. Bei Wenders sind das super Dennis Hopper und Bruno ganz in seiner besten Rolle. Hier nun steht Ripley im Mittelpunkt, der Rahmenmacher ist eine große Nebenrolle. Und so geht die Handlung auch hier ohne ihn weiter - er ist Objekt, nicht Subjekt.
Und kann, dank seines blassen Darstellers, natürlich nichts gegen die Ganzsche Leistung ins Felde führen, seine Figur ist ganz als Staffage des brillanten Ripley gemeint. Das macht die Sache etwas öde, sein Drama bleibt behauptet. Und damit ist die ganze Sache recht egal, denn um Ripley fürchtet man nicht, und man weiß auch nicht, warum man das sollte. Das Problem, an dem schon der Mingella-Film litt.
Und man ahnt, warum Wenders die Sache seinerzeit also anders angegangen ist. Ist ja auch sein bester Film bisher. Und wird es wohl auch bleiben.
Und Malkovich?
Hopper im Overall mit Stetson - bizarr, grandios. Malkovich im feinen Anzug in einer Palladio-Villa - erwartbar, geschenkt.
Der soll den Chablis stehen lassen und zurück nach Hollywood.
bähr - am Samstag, 7. Mai 2005, 23:57 - Rubrik: things i never told you
ist tatsächlich der kleine zusätzlich film, in dem über das thema der obligaten finalen Schlägerei zwischen den streitenden Verehrern berichtet wird.
Da geben uns die beiden,w as sie im film verweigern. Witz, Charme, , treue Blicke.
Da geben uns die beiden,w as sie im film verweigern. Witz, Charme, , treue Blicke.
bähr - am Samstag, 7. Mai 2005, 23:35 - Rubrik: blockbusters!
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