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schau das an, Kisch!

Ja, ich habe ziemlich viele dtv-Ausgaben von Stanislav Lem in meinem Regal, alle so vor 15-20 Jahren gekauft.

bild 8


Und: Mal wieder ist es soweit, dass etwas geht, was vorher nicht ging: Wie schon die Evolution mit wissenschaftlicher Unterstützung und einiger Fantasie in die Zukunft verlängert wurde, so werden jetzt ebendiese Kriterien auf das Leben auf einem erdähnlichen Planeten einer anderen Galaxie angewandt.

bild 1

=====
Wir dachten, sie würden uns zuerst finden...
Wir dachten, sie kämen in fliegenden Untertassen...
Wir dachten, sie würden unserere Regierungen sprechen wollen...
=====


Ich habe mir als größerer Knabe natürlich auch immer überlegt, wie es auf fremden Planeten aussehen mag, und dass das Leben dort nicht wie in Star Wars, sondern einfach GANZ UND GAR UNDENKBAR, da außerhalb des menschlichen Hirns liegend, sein muss.

Und las Lem. Dessen großes Thema ja die Suche des Menschen nach dem Anderen ist, und sein Scheitern am zu anderen, wenn er es findet.

Wie es aussieht, ist das fremde Leben in dieser Fantasie hier etwas normaler, insgesamt dinomäßiger. Aber bitte, es muss ja abbildbar sein. Und man kann ja eine Welt annehmen, deren Bedingungen unserer nicht ganz so fremd sind - erdähnlich eben.

Für mich ist sowas gutes Fernsehen. Ich schaue mir das an. Auch die Evolutionssachen fand ich spannend, wenn auch etwas lang ausgewalzt.

Auch im Netz worth a visit.
Sicher bald auf Pro7.

http://dsc.discovery.com/convergence/alienplanet/alienplanet.html

Was für eine wunderschöne Überraschung: Der Vorstadt-Film "L¹esquive" des Regisseurs Abdellatif Kechiche, der letztes Jahr im Panorama der Berlinale lief, und den ich im International ganz zufällig sah, gewann die wichtigen Kategorien beim diesjährigen César: Bester französischer Film und beste Regie. Das ist toll. Ein Film, in dem jugendliche Laiendarsteller in ihrer natürlichen Umgebung, den fiesen Vorstädten um Paris, agieren. In dem eine junge Lehrerin ein Drama des Dichters Marivaux von diesen Kindern nachspielen lässt, in dem ein Mädchen Regisseurin sein will und die Begeisterung für das Spiel und alle Eitelkeit, die dazugehört, durchlebt, zu den Wohnsilos hinausträgt, in dem es um Gangs, um Liebe, um Turnschuhe und um wirklich tolle, endlose Schimpfkanonaden zwischen 15jährigen Mädchen geht.
Ich war, wie es der Berlinalegott so will, zufällig in diesen Film geraten, war bezaubert. Eine fremde Welt, eine vitale Welt, ein zwangloser, fröhlicher, famos gespielter Film.
Und ich hätte nie gedacht, jemals wieder etwas von ihm zu hören (wie das bei solchen Filmen eben meist ist). Und nun das: Sticht beim César "Un Long Dimanche de Fiançailles" (Mathilde - Eine große Liebe) und "Les Choristes" (Die Kinder der Monsieur Mathieu) aus.
Das ist wirklich toll und hinterlässt mich für heute versöhnt mit der Welt.

DUMPLINGS ist ein angenehmer horrorfilm von fruit chan, es werden abgetriebene foeten gegessen, damit mann und frau schoen bleiben.
der regisseur wies auf in allen kulturen aufgetretene beispiele hin, angebruetete eier zum beispiel sind in asien was leckeres zum verspeisen, in unseren landen verschwinden diese crunchy dinge in irgendwelchen supermarktprodukten, jetzt dies aus der beliebten sz :
Jörg Immendorf
Fötale Zellen ins Gehirn gespritzt
Dem nervenkranken Maler sind in einer medizinisch und ethisch umstrittenen Operation in China zwei Millionen Zellen von abgetriebenen Föten ins Gehirn gespritzt worden. Nach dem Eingriff glaubte Immendorf, eine Besserung zu verspüren.

gut fuer ihn, wenns hilft. wer wuerde nicht alles ausprobieren ?
ich selbst wurde jedoch noch vor 2 tagen von einer freundin auf den merkwuerdigen plot von DUMPLINGS hingewiesen, sowatt jibbet doch jar nich ...

wo ich es ja nun schon bei der DW hingeschrieben habe, hier das Ergebnis eines Schnelltests:

Die Suche nach Personen und Filmen ist ordentlich, auch die Querverlinkung, bietet allerdings außen Bildern nix, was man nicht auf imdb, und das muss die Referenz sein, hätte - möglicherweise bei ganz vergrabenen Dingen wie, Moment, "Taschendiebe" mit Hans Albers von 1920, hier bietet "imdb" nur die Cast, filmportal auch Alternativtitel, Produzent, Länge und die Zensudaten. Eine Inhaltsangabe, das wäre der Killer gewesen, leider auch nicht. Aber im Bereich "Spezielles" schon mal gepunktet. Nützlich ist die Liteartursuche, die allerdings nur Daten an einen externen Service übergibt. "Themen" ist nicht so dolle, es sind thematisch geordnete Artikel zu Bereichen wie "Film in der DDR", da gibt es Bestehendes die Masse, und man muss erstmal zeigen, dass man besser ist. Aber: Vielleicht für Leute, die nicht den schnellen Griff zum gut sortierten Regal haben und ein paar Jahrgänge epd et.al. daneben, gut geeignet. (->Lehrer). "Panorama" kann interessant werden, wenn gute Angebobte auf Nutzer treffen ("Dany Levi im Chat"). Kann gelingen, muss nicht.
Bemängeln möchte ich, dass beim Schaffen von Regisseuren und Darstellern nur die deutschen Werke gelistet sind, was etwa bei Fritz Lang oder Curd Jürgens zu klaffenden Lücken führt, auf die der ahnungslose Nutzer aber auch nicht aufmerksam gemacht wird. Weiß man es nicht, wird man falsch informiert, weiß man es, landet man dann doch wieder bei der IMDB
Und teilweise ist dei datenbank auch noch einfach leer.

Das ist wirklich wunderhübsch:

http://www.rouge.com.au/5/mcdonald.html

Der kleine Horror zwischendurch: In einer "Sprechstunde"-Sendung am Montag Vormittag verbarg sich ein wahrlich schauerliches Kleinod, das den Grund verhandelt, warum Ludwig XIV so stank (der landläufig angenommene Grund - wusch sich nicht - ist falsch.) In der zweiten Hälfte wird es wirklich gruselig. Klasse. Wartet auf eine Verfilmung (P. Leconte).

Zu hören hier:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2004/12/28/dlf_1043.mp3

...diese guten Simpsons-Macher. Ich mag sie.

http://www.duffzone.co.uk/content.php?title=reft2

Zum selben Thema, wenn auch von ganz anderer Seite:

http://www.thyes.com/fotomontagen/restauration/restauration.html

und zwar - TUSCH - online!

crackovacpicr


Das ist ein wirklich schönes, schönes kleines Geschenk an die geschundene Menscheit:

Unter dem Titel 'Cracking Contraptions' hat Nick Park 10 W&G-Kurzfilme produziert, die sich jeweils um eine neue Erfindung des begabten Heimwerkers drehen. Jeder ist ungefähr eine Minute lang, und sie werden nach und nach ins Netz gestellt. Der erste, "Soccomatic", ist hier zu sehen:

bei der BBC

Außerdem auch ein großer Spaß: Die Aardman-Website, auf der auch viele Commercials aus dem guten Hause zu sehen sind.

http://www.aardman.com/

(via http://www.werbewunderland.de)

Er rief mich an. Er hatte keine Zeit. Ich soll posten:
Heute, 22.25, 3sat:
L'argent - Spielfilm, FRA/CHE 1982
Regie: Robert Bresson

Ich kenn den Film nicht. Ich tue nur, was man mir sagt.

 

twoday.net AGB

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