die doppelseitig ausdrucken?
bähr - am Sonntag, 1. Mai 2005, 23:53 - Rubrik: mythen des alltags
Nach der Lektüre von "Sucht mein Angesicht" von John Updike (Faustregel: Irgendwer ist immer aus Pennsylvania) passend "Pollock" gesehen, von und mit meinem persönlichen Favoriten Ed Harris. Und gestaunt: Beinah der Film zum Buch. (Beide auf der selben Biografie "Jackson Pollock - eine amerikanische Saga" beruhend).
Und fühle mich nun wie jemand, dem spät im Leben auffällt, dass James Dean nicht nur irgendein Schauspieler ist, sondern eine mythische Biografie hinter sich ließ. Ich hatte ja keine Ahnung, dass der Mann dieses Leben geführt hat.
Wobei ich allerdings, geprägt durch die Buchlektüre, auch im Film seine Frau Lee als eigentlich Hauptfigur wahrnahm - denn das ist sie im Buch. Im Film nicht, da fehlt sie in der letzten halben Stunde, er fokussiert auf den Maler. Und hinterlässt so bei mir, dem die weibliche Figur näher und bekannter war als die männliche, ein etwas leeres Gefühl.
Das ist eine Leistung des Updike-Buches: Es verschiebt die Perspektive weg vom Genie, hin zur ihre eigene Kunst hintanstellenden Lebensgenossin, die sein Werk erst möglich machte. Und die als Figur auch eigentlich interessanter als der saufende Monoman ist.
Und leistet das nicht nur für das Buch, sondern eben auch außerhalb.
Ein schönes Doublefeature, das ich nur empfehlen kann.
Und fühle mich nun wie jemand, dem spät im Leben auffällt, dass James Dean nicht nur irgendein Schauspieler ist, sondern eine mythische Biografie hinter sich ließ. Ich hatte ja keine Ahnung, dass der Mann dieses Leben geführt hat.
Wobei ich allerdings, geprägt durch die Buchlektüre, auch im Film seine Frau Lee als eigentlich Hauptfigur wahrnahm - denn das ist sie im Buch. Im Film nicht, da fehlt sie in der letzten halben Stunde, er fokussiert auf den Maler. Und hinterlässt so bei mir, dem die weibliche Figur näher und bekannter war als die männliche, ein etwas leeres Gefühl.
Das ist eine Leistung des Updike-Buches: Es verschiebt die Perspektive weg vom Genie, hin zur ihre eigene Kunst hintanstellenden Lebensgenossin, die sein Werk erst möglich machte. Und die als Figur auch eigentlich interessanter als der saufende Monoman ist.
Und leistet das nicht nur für das Buch, sondern eben auch außerhalb.
Ein schönes Doublefeature, das ich nur empfehlen kann.
bähr - am Samstag, 30. April 2005, 00:13 - Rubrik: It's only DVD but I like it
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Die Dolmetscherin: Viel gibt es an diesem Film zu loben. Die tollen Darsteller - Sean Penn und Nicole Kidman natürlich, aber auch die Nebenrollen, zuvörderst die fantastische Catherine Keener.
Zu loben die Haltung mit der eine Geschichte erzählt wird, derem bloße Storyline inzwischen in Hollywood normalerweise nur noch mit einem Augenzwinkern, offener Ironie erzählt wird, um ein Vehikel für Actionstars zu sein: Ein Attentat auf ein ausländisches Staatsoberhaupt, das es zu verhindern gilt. Hier ist inzwischen immer klar: Darum geht es eigentlich gar nicht, es geht um das Unterhemd von Bruce Willis.
Hier geht es wirklich darum. Und, auch im Unterschied zur gängigen Ware, um noch viel mehr, das aber von dem Attentatsplan nicht zu trennen ist: Um seine Gründe. Und was das mit den Menschen, die in die Geschichte verwickelt sind, zu tun hat.
Sie alle eint eines: Sie sind keine Amerikaner. Die Gründe für das Attentat, für die Handlung, die Schmerzen, liegen weit entfernt in Afrika, und Sydney Pollack ruft sie nicht nur als Staffage auf, um seine amerikanischen Figuren in Bewegung zu halten. Es geht wirklich um sie, um die Welt da draußen.
Der Film beginnt in einem afrikanischen Fußballstadion (seit Pinochet ein emblematischer Ort), und er zeigt sofort das ganze Grauen, das draußen in der Welt ist, das Barbarische: Hier fand ein Massenmord statt, ein Massaker, Teil nur eines viel größeren Verbrechens. Hier ist der Ausgangspunkt für alles, das passiert.
Etwas später sagt ein Wachmann zu der CIA-Beamtin, die sich Einlass zur UNO verschaffen will: "Dies ist kein amerikanisches Territorium" und versperrt ihr den Weg.
Auch dieser Film ist kein amerikanisches Territorium. Er ist ein seltenes Exemplar eines US-Films, indem es nicht um US-Amerikanische Befindlichkeiten geht, in dem sich nicht alles, auf der einen oder anderen Ebene, um diese Befindlichkeiten dreht. In dem nicht etwa das Bedrohungsgefühl - siehe "War of the Worlds" als typisches Beispiel einer von niemandem mehr verschleierten Metapher - die Handlung bestimmt. Er verlacht diese Fixierung sogar direkt: nach einer Szene, in der ein Bus mitten in Manhattan von einer Autobombe zerstört wird, vermutet ein Radiomoderator einen Anschlag de Al Quaida. Dabei ist der Anschlag eine inner-afrikanische Angelegenheit.
Er ist ein Film, der sich für die Welt draußen und ihr Grauen, das alles in Amerika vorstellbare übersteigt, öffnet.
Er spielt zwar in Amerika, aber ohne, dass es dabei um Amerika geht.
Ein sehr geerderter Film darin, ein sehr unamerikanischer auch: Denn er zeigt das Grauen, die Verwirrung, und präsentiert mit Sean Penn einen Helden, einen amerikanischen Helden, der nichts mit der Sache zu tun hat, der darum ringt, zu verstehen, und doch außen vor bleibt, kaum helfen kann, eigentlich garnicht. Und damit leben muss.
Der auch traumatisiert ist - seine Frau, ihre Ehe war eine ständige Krise, ist bei einem Autounfall gestorben - doch dessen Leid neben der ausradierten Familie der Kidman, der getöteten Freunde, der zerstörten Heimat seltsam zivil, auf jeden Fall heilbarer wirkt.
So wie auch die Amerikaner nichts mit den Problemen in der Welt zu tun haben. Sie stehen daneben und schauen zu.
Einmischung?
Der Film enthält sich der Mooreschen Geste, die doch so einfach gewesen wäre, dem Nachweis, dass die Amerikaner den Diktator erst eigesetzt, unterstützt, oder ausgebildet hätten. Denn das wäre wiederum die selbeSelbstfixierung, diesmal ins Negative gedreht: Alles geht von Amerika aus - auch das Böse - oder zielt eben auf Amerika.
Nein, es ist ein politischer Film, er geht nicht um wohlfeile Verschwörungstheorien.
Im Gegenteil: Es ist die treffende Analyse, dass Amerika bei aller weltpolitischen Aktivität zuerst immer an sich denkt, bei aller Einmischung immer danebensteht. Interveniert, aber aus selbstfixierten Gründen.
So ist dieser Film sehr moralisch, eine kleine Predigt wenn man so will (muss ja nicht), eine Aufforderung, den Blick nach außen zu richten, der auch die Tatsache, dass die Amerikaner den internationalen Gerichtshof in Den Haag nicht anerkennen, nicht nur erwähnt, sondern auch klar macht, warum das falsch ist.
Sean Penn, wenn man ihn als Vertreter seines Landes sehen will, ist eine resignativ-utopische Gestalt: Er versucht zu verstehen. Mehr Nähe ist für ihn nicht drin, das Andere ist einfach zu anders, er kann es nicht heilen, und am Ende stößt Amerika es von sich.
Zuletzt: Das seltene Erlebnis eines groß produzierten, groß besetzten Films, der für ein Publikum gemacht wurde, zu dem ich gehöre. Das sonst immer mit US-Filmen leben muss, die eigentlich für andere gemacht wurde, und bei denen man dann sehen muss, was für einen selbst vielleicht auch noch drin ist. Quasi vom Tisch fällt.
Und auch noch spannend. Bin begeistert.
Zu loben die Haltung mit der eine Geschichte erzählt wird, derem bloße Storyline inzwischen in Hollywood normalerweise nur noch mit einem Augenzwinkern, offener Ironie erzählt wird, um ein Vehikel für Actionstars zu sein: Ein Attentat auf ein ausländisches Staatsoberhaupt, das es zu verhindern gilt. Hier ist inzwischen immer klar: Darum geht es eigentlich gar nicht, es geht um das Unterhemd von Bruce Willis.
Hier geht es wirklich darum. Und, auch im Unterschied zur gängigen Ware, um noch viel mehr, das aber von dem Attentatsplan nicht zu trennen ist: Um seine Gründe. Und was das mit den Menschen, die in die Geschichte verwickelt sind, zu tun hat.
Sie alle eint eines: Sie sind keine Amerikaner. Die Gründe für das Attentat, für die Handlung, die Schmerzen, liegen weit entfernt in Afrika, und Sydney Pollack ruft sie nicht nur als Staffage auf, um seine amerikanischen Figuren in Bewegung zu halten. Es geht wirklich um sie, um die Welt da draußen.
Der Film beginnt in einem afrikanischen Fußballstadion (seit Pinochet ein emblematischer Ort), und er zeigt sofort das ganze Grauen, das draußen in der Welt ist, das Barbarische: Hier fand ein Massenmord statt, ein Massaker, Teil nur eines viel größeren Verbrechens. Hier ist der Ausgangspunkt für alles, das passiert.
Etwas später sagt ein Wachmann zu der CIA-Beamtin, die sich Einlass zur UNO verschaffen will: "Dies ist kein amerikanisches Territorium" und versperrt ihr den Weg.
Auch dieser Film ist kein amerikanisches Territorium. Er ist ein seltenes Exemplar eines US-Films, indem es nicht um US-Amerikanische Befindlichkeiten geht, in dem sich nicht alles, auf der einen oder anderen Ebene, um diese Befindlichkeiten dreht. In dem nicht etwa das Bedrohungsgefühl - siehe "War of the Worlds" als typisches Beispiel einer von niemandem mehr verschleierten Metapher - die Handlung bestimmt. Er verlacht diese Fixierung sogar direkt: nach einer Szene, in der ein Bus mitten in Manhattan von einer Autobombe zerstört wird, vermutet ein Radiomoderator einen Anschlag de Al Quaida. Dabei ist der Anschlag eine inner-afrikanische Angelegenheit.
Er ist ein Film, der sich für die Welt draußen und ihr Grauen, das alles in Amerika vorstellbare übersteigt, öffnet.
Er spielt zwar in Amerika, aber ohne, dass es dabei um Amerika geht.
Ein sehr geerderter Film darin, ein sehr unamerikanischer auch: Denn er zeigt das Grauen, die Verwirrung, und präsentiert mit Sean Penn einen Helden, einen amerikanischen Helden, der nichts mit der Sache zu tun hat, der darum ringt, zu verstehen, und doch außen vor bleibt, kaum helfen kann, eigentlich garnicht. Und damit leben muss.
Der auch traumatisiert ist - seine Frau, ihre Ehe war eine ständige Krise, ist bei einem Autounfall gestorben - doch dessen Leid neben der ausradierten Familie der Kidman, der getöteten Freunde, der zerstörten Heimat seltsam zivil, auf jeden Fall heilbarer wirkt.
So wie auch die Amerikaner nichts mit den Problemen in der Welt zu tun haben. Sie stehen daneben und schauen zu.
Einmischung?
Der Film enthält sich der Mooreschen Geste, die doch so einfach gewesen wäre, dem Nachweis, dass die Amerikaner den Diktator erst eigesetzt, unterstützt, oder ausgebildet hätten. Denn das wäre wiederum die selbeSelbstfixierung, diesmal ins Negative gedreht: Alles geht von Amerika aus - auch das Böse - oder zielt eben auf Amerika.
Nein, es ist ein politischer Film, er geht nicht um wohlfeile Verschwörungstheorien.
Im Gegenteil: Es ist die treffende Analyse, dass Amerika bei aller weltpolitischen Aktivität zuerst immer an sich denkt, bei aller Einmischung immer danebensteht. Interveniert, aber aus selbstfixierten Gründen.
So ist dieser Film sehr moralisch, eine kleine Predigt wenn man so will (muss ja nicht), eine Aufforderung, den Blick nach außen zu richten, der auch die Tatsache, dass die Amerikaner den internationalen Gerichtshof in Den Haag nicht anerkennen, nicht nur erwähnt, sondern auch klar macht, warum das falsch ist.
Sean Penn, wenn man ihn als Vertreter seines Landes sehen will, ist eine resignativ-utopische Gestalt: Er versucht zu verstehen. Mehr Nähe ist für ihn nicht drin, das Andere ist einfach zu anders, er kann es nicht heilen, und am Ende stößt Amerika es von sich.
Zuletzt: Das seltene Erlebnis eines groß produzierten, groß besetzten Films, der für ein Publikum gemacht wurde, zu dem ich gehöre. Das sonst immer mit US-Filmen leben muss, die eigentlich für andere gemacht wurde, und bei denen man dann sehen muss, was für einen selbst vielleicht auch noch drin ist. Quasi vom Tisch fällt.
Und auch noch spannend. Bin begeistert.
bähr - am Donnerstag, 28. April 2005, 00:43 - Rubrik: Grosse Kulturleistungen
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wahrgewordener alptraum, wurde durch stimme geweckt : nein nein, bleiben sie bloß am fenster, die feuerwehr kommt gleich !
in der etage unter mir alles voller qualm , panik, diese 30sekundenunddannweg-deniro-zeit und trotzdem nicht gewußt was mitzunehmen.
noch größer wurde der schock als ich die ausmaße des brandes mitbekam, bei einer verpuffung flogen da einfach 2 wände weg, fielen einfach um.
unter mir.
ich schlief weiter.
im hof dann meine nachbarin fragend die seit 60 jahren in dem haus wohnt : hat es denn hier schon öfter gebrannt ?
die alte dame zeigt auf fast alle stockwerke und sagt immer wieder : da hat es gebrannt, da hat es gebrannt, ... , dort oben , ( dann auf den seitenflügel zeigend ) da hat es gebrannt, da hat es gebrannt, dort gleich zweimal, da hat es gebrannt ,( mittlerweile auf den nachbarblock zeigend ) da hat es gebrannt, da hat es gebrannt, dort auch ,..., da hat es gebrannt ...
60 jahre feuer.
in der etage unter mir alles voller qualm , panik, diese 30sekundenunddannweg-deniro-zeit und trotzdem nicht gewußt was mitzunehmen.
noch größer wurde der schock als ich die ausmaße des brandes mitbekam, bei einer verpuffung flogen da einfach 2 wände weg, fielen einfach um.
unter mir.
ich schlief weiter.
im hof dann meine nachbarin fragend die seit 60 jahren in dem haus wohnt : hat es denn hier schon öfter gebrannt ?
die alte dame zeigt auf fast alle stockwerke und sagt immer wieder : da hat es gebrannt, da hat es gebrannt, ... , dort oben , ( dann auf den seitenflügel zeigend ) da hat es gebrannt, da hat es gebrannt, dort gleich zweimal, da hat es gebrannt ,( mittlerweile auf den nachbarblock zeigend ) da hat es gebrannt, da hat es gebrannt, dort auch ,..., da hat es gebrannt ...
60 jahre feuer.
mabo - am Dienstag, 19. April 2005, 21:18
Die erste Folge von "Sex and the City" fand ich auch doof.
Die erste von "Six Feet Under" nicht. Und die erste von "West Wing" begeisternd.
Aber wer weiß. Wenn es sich noch auf ein "sex and the City"-Interesseniveau bei mir aufschwingt, werd ichs ab und an schauen. Vielleicht endet es aber auch wie Nip/Tuck - nie über eine enttäuschte Hoffnung hinausgekommen.
Interessant dabei, wie Serien stets nach einer Weile, wenn sie sich fangen und finden, die kleinen Spleens vom Anfang, die sie sich leisten, um sich zu profilieren (plötzliche Gesangseinlagen, Comicmäßige SFX, die Emotionen verbildlichen und so) aufgeben und zum einfachen Erzählen übergehen.
Was wird es hier sein? Die Erzählerstimme? Bei Sex and the City etwa blieb sie, wurde aber vom die Handlung formenden Element, die Leute auf und abtreten ließ, schnell zum bloßen Kommentar.
Auch hier wird das kaum lange durchzuhalten sein.
Noch interessanter eigentlich, wie an den Erfolg der einen oder der anderen Serie sofort Großraumtrends festgemacht werden? Ist das wirklich wahr? Ist New York out? Geht es jetzt um Vorstädte? Hätten die beiden Serien mit der gleichen Folgerichtigkeit, die jetzt massenbiografisch behauptet wird, auch in der umgekehrten Reihenfolger erscheinen können?
Waren nicht letztlich die Sopranos auch eine Serie über Familienleben in der Vorstadt? Aber ja. Bloß mochte da keiner soziologische Megatrends dranknüpfen. Ich bezweifle den großen Paradigmenwechsel, der da beschworen wird.
Möglicherweise sind ja gewisse Serien, die natürlich auch Realität, aber ja meist parallele, spiegeln, einfach erfolgreich, nicht nur weil sie passen, sondern weil sie gut sind.
Bzw. gut funktionieren.
Nebenbei finde ich es reizvoll, "Lost" als Variation über den Irakkrieg zu lesen.
Die erste von "Six Feet Under" nicht. Und die erste von "West Wing" begeisternd.
Aber wer weiß. Wenn es sich noch auf ein "sex and the City"-Interesseniveau bei mir aufschwingt, werd ichs ab und an schauen. Vielleicht endet es aber auch wie Nip/Tuck - nie über eine enttäuschte Hoffnung hinausgekommen.
Interessant dabei, wie Serien stets nach einer Weile, wenn sie sich fangen und finden, die kleinen Spleens vom Anfang, die sie sich leisten, um sich zu profilieren (plötzliche Gesangseinlagen, Comicmäßige SFX, die Emotionen verbildlichen und so) aufgeben und zum einfachen Erzählen übergehen.
Was wird es hier sein? Die Erzählerstimme? Bei Sex and the City etwa blieb sie, wurde aber vom die Handlung formenden Element, die Leute auf und abtreten ließ, schnell zum bloßen Kommentar.
Auch hier wird das kaum lange durchzuhalten sein.
Noch interessanter eigentlich, wie an den Erfolg der einen oder der anderen Serie sofort Großraumtrends festgemacht werden? Ist das wirklich wahr? Ist New York out? Geht es jetzt um Vorstädte? Hätten die beiden Serien mit der gleichen Folgerichtigkeit, die jetzt massenbiografisch behauptet wird, auch in der umgekehrten Reihenfolger erscheinen können?
Waren nicht letztlich die Sopranos auch eine Serie über Familienleben in der Vorstadt? Aber ja. Bloß mochte da keiner soziologische Megatrends dranknüpfen. Ich bezweifle den großen Paradigmenwechsel, der da beschworen wird.
Möglicherweise sind ja gewisse Serien, die natürlich auch Realität, aber ja meist parallele, spiegeln, einfach erfolgreich, nicht nur weil sie passen, sondern weil sie gut sind.
Bzw. gut funktionieren.
Nebenbei finde ich es reizvoll, "Lost" als Variation über den Irakkrieg zu lesen.
bähr - am Freitag, 15. April 2005, 22:24 - Rubrik: Seasons in the Sun
und auf die Frage, ob das grün schillernde Roastbeef noch gut sei zur Antwort kriegen: "Das gehört so".
Auf Nachfrage: "Nee, das ist immer so."
Beruhigt mich nicht gerade.
"Nee, das kommt so vom Händler."
Im Geiste durchzählen, wie oft man hier, direkt gegenüber vom Büro, schon Roastbeef gegessen hat.
Muss Roastbeef grün schillern? Alles, was ich über Fleisch (und insbesondere Roastbeef) weiß, spricht dagegen.
Aber was weiß ich schon über Fleisch (und insbesondere Roastbeef)?
Auf Nachfrage: "Nee, das ist immer so."
Beruhigt mich nicht gerade.
"Nee, das kommt so vom Händler."
Im Geiste durchzählen, wie oft man hier, direkt gegenüber vom Büro, schon Roastbeef gegessen hat.
Muss Roastbeef grün schillern? Alles, was ich über Fleisch (und insbesondere Roastbeef) weiß, spricht dagegen.
Aber was weiß ich schon über Fleisch (und insbesondere Roastbeef)?
bähr - am Freitag, 15. April 2005, 22:03 - Rubrik: things i never told you
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wird das Blog eingezogen. Man muss dann zu seiner Filiale und es sich wieder freischalten lassen.
bähr - am Freitag, 15. April 2005, 21:59 - Rubrik: things i never told you
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