und darauf besteht das alle rollen von hasen gespielt werden,
dem sei diese seite empfohlen, dank für den link, gun !mabo - am Mittwoch, 23. Februar 2005, 11:17
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regie : jeff feuerzeig2005, usa, 109 minutes
panorama
eine der entdeckungen für mich, wenn nicht als film unbedingt überragend so doch als musikalische.
irgendwann fällt der satz, es wäre ungefähr so gewesen die ersten tapes von johnston zu hören, als hätte man die möglichkeit gehabt, die ersten dylan-platten vor allen anderen auf einen schlag zu hören.
feuerzeigs dritter film über musiker zeigt die leidens- und lebensgeschichte des daniels, ein gejagtes genie, immer den entscheidenden kampf austragend - den zwischen gut und böse, der teufel ist immer und überall .
johnston hatte sich gewünscht, das die beatles sich doch bitte reunionieren sollten, er selbst bitte als neuer beatle ! wenn dann die stücke zu hören sind dann merkt man es einfach wie naheliegend dieser wunsch war, die songs pendeln zwischen dylan, lennon und wilson, alles ist möglich.johnston schafft es immerhin zwischen seiner manischen depression und schizophrenen zügen immer wieder kurz seinen kopf aus dem ganzen herauszustrecken, schliddert kurz an einem grandiosen plattenvertag vorbei ( der erste den ein major mit einem künstler in einer psychatrischen anstalt abgeschlosen hätte !), wird dann von indiegrößen geliebt und gecovert, versinkt aber wieder im irgendwo.das wirklich wahnsinnige dieses films ist jedoch das alles-aufzeichnen-müssen-und-können !
was für ein biopic, johnston fängt früh an seine gedanken auf tape aufzunehmen, seine gedanken und ideen sind essenz seiner zeichenkunst.dazu kommt super-8 und video.somit gibt es szenen, in denen daniel sich selbst und seine mutter spielt, diese aber im originalton zu hören ist - er selbst doppelt sich im alter von 16/17.feuerzeig soll mehrere jahre gesichtet und geforstet haben in dem riesigen archiv,was für eine schreckliche qual muß diese auswahl gewesen sein, was gibt es dort noch alles zu entdecken ?!?

habe jetzt selbst die fühler nach songs dieses großen singer/songwriters ausgestreckt, es gibt das frühwerk jetzt auch auf cd - early recordings volume 1 ( cd 1 : songs of pain / cd 2 : more songs of pain ), johnston ist zu wünschen das er weiterhin musizieren kann und vielleicht von dem neugeweckten interesse profitiert, er lebt wieder bei seinen eltern und nimmt wieder seine songs in deren garage auf...
www.hihowareyou.com
mabo - am Dienstag, 22. Februar 2005, 20:30 - Rubrik: Berlinale 2005
Die Entscheidung für CARMEN ist wirklich eine Überraschung. Der Film war nicht schlecht, etwas weniger gewagt, als ich es mir immer wieder während des Sehens gewünscht habe. Abgesehen von den großartigen Gesangs- und guten Schauspielleistungen, atmete der Film an zwei Stellen Wildheit und Verwegenheit. Da wird die klassische Musik mit traditionellen folkloristischen Gesängen und Melodien unterlegt. Daraus entseht keine Kakophonie, sondern ein aufregendes Klanggemisch, das eben auch auf der musikalischen Ebene die Spannung zwischen dem historischen Stoff und seiner Transposition in ein südafrikanisches Township deutlich macht. Sehr gut auch die Exposition, die ein wenig an den furiosen Auftakt von WILLIAM SHAKESPEARE'S ROMEO + JULIET erinnert. Dass der Film dann seinen Möglichkeiten gemäß visuell einen bis zwei Gänge zurückschaltet, ließ mich erleichtert aufatmen. Aber der Goldene Bär für doch nicht vielmehr als eine unterhaltsame Nettigkeit? Aber für wen denn sonst? PARADISE NOW galt allerortens als möglich, ich hätte mich auch über den zweiten Ruanda-Film SOMETIMES IN APRIL nicht gewundert, der in der Presse für meine Begriffe katastrophal unterbewertet wurde. Aber echte Highlights gab es kaum. Trotz der hohen Qualität von Filmen wie GESPENSTER und dem Tèchinè-Film, dessen Namen nachzuschauen ichgerade zu faul bin, blieb ein Gefühl der Mittelmäßigkeit über diesem Wettbewerb. Das ist sicher ein bisschen unfair, denn es gab ja auch noch Tsai Ming-Liangs THE WAYWARD CLOUD, ein veritables Meisterwerk, und den kontemplativen, dabei immer wieder gehässigen und schonungslosen PEACOCK. Aber der schlimme Fehlstart - unter den ersten vier Wettbewerbsfilmen waren MAN TO MAN, ASYLUM und der Italiener, dessen Namen nachzuschauen ich zu faul... - hing weiterhin über dem Wettbewerb. Aber schon während ich dies hier schreibe, merke ich, wie mir die ntscheidungen eigentlich auch schon wieder egal werden, denn so berechtigt man die eine Entscheidung findet, so falsch die andere, und dann fragt man sich, welche Kriterien da Pate gestanden haben. Außerdem habe ich gerade THE RED SHOES gesehen und mit diesem großen Kunstwerk kann tatsächlich kein einziger anderer hier gesehener Film mithalten. Ich schätze, ich musste einen Liter trinken, um den Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Gleich machen die hier das Schreibzimmer dicht und es wartet noch THE MAD FOX. Wartet da das zweite Aha-Erlebnis?
Jetzt aber schnell. Sogar der heutige Abend gestaltet sich gehetzt.
Gleich machen die hier das Schreibzimmer dicht und es wartet noch THE MAD FOX. Wartet da das zweite Aha-Erlebnis?
Jetzt aber schnell. Sogar der heutige Abend gestaltet sich gehetzt.
Svenson - am Samstag, 19. Februar 2005, 21:20 - Rubrik: Berlinale 2005
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kind krank, frau fremdbestimmt. traurig: ticket verticken.
scheisendregg.
scheisendregg.
bähr - am Freitag, 18. Februar 2005, 09:21 - Rubrik: Berlinale 2005
Heute wieder ein zweifelhafter Tag. Erst WILLENBROCK, von dem ich mir doch einiges mehr versprochen habe, dann der sehr gute SOMETIMES IN APRIL über den Genozid in Ruanda, der wie ein Faustschlag wirkt und die Rückkehr in den Kinoalltag recht schwer macht und schließlich zwei unterschiedlich gescheiterte Anläufe doch noch einen Film zu sehen: SOLZNE von Alexander Sokurov würde ich nicht durchhalten, das war mir nach 10 Minuten klar, also raus, und PLASTIC FLOWERS hatte nach 40 Minuten noch keine einzige interessante Szene/Figur/Einstellung aufzuweisen. So steht man dann unschlüssig in der Kälte, 90 Minuten bis zum nächsten Film, die Stimmung im Keller. Versuchtes Gegenmittel: Iced Coffee Mocca + Espressobrownie + Zeitunglesen bei Starbucks (bei den Simpsons gibt es einmal ein Einkaufszentrum nur mit Starbucks-Läden, das macht die Kette irgendwie unheimlich). Klappt ein bisschen. Dann noch schnell schreiben, eigentlich hauptsächlich um den Schreibraum aufzusuchen, dessen widerliches Licht so ungut mit meiner Laune korrespondiert, dass die, um sich abzusetzen, fast ein wenig besser wird. Außerdem hat die Tastatur einen sehr angenehmen Tastenwiderstand, der den Fingern schmeichelt und das führt wiederum übertrieben passend zu dem nächsten Film, ein FINGERS-Remake im Wettbewerb. In FINGERS hatte James Toback (Buch und Regie) dem noch recht jungen Harvey Keitel eine bizarre Figur auf den Leib geschrieben, eine Nachwuchsganoven, der von einer Karriere als Pianist träumt und wohl auch das Talent dazu hätte, aber das Milieu! Keitels Darstellung hat mich damals stark beeindruckt, mal sehen, ob Romain Duris das auch hinkriegt.
WILLENBROCK ist übrigens äußerst sauber und mit bedacht kadriert, auf den Punkt gespielt und mit der bei Dresen üblichen intensiven Menschlickeit inszeniert. Aber etwas fehlt. Das Zufällige, das die Filme zuvor so wirklich hatte aussehen lassen? Diesen Film so kommt es mir vor hätte fast jeder sensible Regisseur inszenieren können. Und Axel Prahl berührt mich auch nur, wenn sein Spiel der Improvisation nahe kommt. Das ist hier nicht der Fall. Oder besser kaum. Gleich der anfängliche Off-Kommentar führt direkt in die literarische Vorlage. Ich fürchte aus ihr ist der Film auch nicht herausgekommen.
WILLENBROCK ist übrigens äußerst sauber und mit bedacht kadriert, auf den Punkt gespielt und mit der bei Dresen üblichen intensiven Menschlickeit inszeniert. Aber etwas fehlt. Das Zufällige, das die Filme zuvor so wirklich hatte aussehen lassen? Diesen Film so kommt es mir vor hätte fast jeder sensible Regisseur inszenieren können. Und Axel Prahl berührt mich auch nur, wenn sein Spiel der Improvisation nahe kommt. Das ist hier nicht der Fall. Oder besser kaum. Gleich der anfängliche Off-Kommentar führt direkt in die literarische Vorlage. Ich fürchte aus ihr ist der Film auch nicht herausgekommen.
Svenson - am Donnerstag, 17. Februar 2005, 22:07 - Rubrik: Berlinale 2005
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Wieder so ein Film: Vorher viel gelesen, viel gehört. Unbedingt sehen gewollt. Lange nicht dazu gekommen, dieweil mehr gelesen. Dann gesehen, rausgekommen. Was dazu sagen. Der Film entzieht sich. War beeindruckend. War nicht spannend, was wohl auch in der Natur der Sache liegt - man weiss ja, wie es ausgeht. So auch garnicht erzählt, sondern: Erst passiert das, dann das, dann das...
Der seltsame Sprung vom ostentativ psychologisierenden Beginn ins Unpsychologische: nach der ersten Szene finden wir Hughes auf dem Dreh, als kompletten, sich nicht mehr wesentlich wandelnden Charakter wieder. Wie er so - nämlich genial, sexy, kreativ, manisch, bedroht, irre, eruptiv - geworden ist, wird nicht erzählt. Obwohl das die große Frage ist - wo kommt so ein Außerirdischer her? Es bleibt offen. Es ist nicht die Welt der Superhelden, die durch Bestrahlung oder Verlust zu dem werden was sie sind, es ist die der mittelalterlichen Heiligen, die einfach sind, was sie sind. Und so erzählt sich auch der Film, Szene um Szene der Zusammenstoß des Heiligen Howards mit der Welt. Die Wunder, die er vollbringt. Das Martyrium, das er erleidet. Ein umgekehrter Nazarin, der nur bestaunt, aber nicht gefasst, nicht in die Welt integriert werden kann. Erst das, dann das, dann das, bis zum Ende.
Auf einer trivialpsychologischen Ebene ist das Anfangsbild Grund für seine Phobie. Doch das ist nicht Scorseses Ernst. Es ist ein religiöses Bild, die Waschung, die Taufe, die Klause, das Weltabgewandte, das Außerweltliche. Da kommt er her, aus dem Irgendwodazwischen, der twilight zone, der Transzendenz. Nicht von dieser Welt. Und daher auch die Bild gewordene Phobie: In seinen schlimmen Momenten will nicht nur die Welt nicht ihn, sondern er bis aufs Blut nicht diese Welt, den Haufen Dreck und Bakterien und Gemeinheit. Scorsese interpretiert, dass der Rückzug Hughes nicht passiert, weil er (wie es der populäre Mythos will) sich vor Bakterien und Viren fürchtet. Nein, er fürchtet die Welt selbst, er flieht sie, er geht in die Wüste, zurück dorthin, wo er herkommt.
Und wieder, wie in "Gangs of New York" ein Film über Ungleichzeitiges. Ein Film über den Krieg, in dem der Krieg fehlt. Hughes lebt vom Krieg: ihn inszeniert er, er ist die Basis seines Erfolgs als Produzent, und ebenso für seinen Erfolg als Flugzeugkonstrukteur. Und obwohl das so ist und der Film zu weiten Teilen während des Zweiten Weltkrieges spielt, kommt Krieg im Film nur als Faktor, nicht als Realität vor. Da er nicht teil der Realität Hughes war, sowenig, wie er Teil der Realität des größten Teils der Bevölkerung war. Im Amerika dieser Zeit bemühten sich die Behörden in den USA ein Atmosphäre der Gefahr (Verdunkelungsübungen, Warnungen vor U-Booten vor der Küste, sogar nachgestellte Bombadierungen) herzustellen, damit die Menschen den Krieg und die Soldaten in Übersee nicht vergaßen. Es war eine Zeit des großen wirtschaftlichen Aufschwungs. Heute ähnlich: Der Krieg im Irak findet für die meisten Amerikaner (was man so liest) ausschließlich medial statt, außerhalb jeder Lebensrealität. Und darauf, und vielleicht (vielleicht!) ist das der "Weg in die Zukunft", scheint ein wichtiger Teil des Funktionierens dieses kriegerischen Landes zu ruhen: Kriege führen, sie zu hause medial "erzählen" und zu Identitätsbildung nutzen, die Rüstungsindustrie auf Trab halten, sie aber immer weit genug weg auszutragen, dass zumindest die Mittel- und Oberschicht nix von ihnen mitbekommt. Howard, der Schutzheilige der letzten Supemacht. Die sein Schicksal teilt, die Welt beherrschen zu wollen, sich aber gleichzeitig ängstlich vor ihrer Unordnung und Unsauberkeit zurückzuziehen, schwankend zwischen Agressivität und Autismus.
Ja, das könnte sein.
Der seltsame Sprung vom ostentativ psychologisierenden Beginn ins Unpsychologische: nach der ersten Szene finden wir Hughes auf dem Dreh, als kompletten, sich nicht mehr wesentlich wandelnden Charakter wieder. Wie er so - nämlich genial, sexy, kreativ, manisch, bedroht, irre, eruptiv - geworden ist, wird nicht erzählt. Obwohl das die große Frage ist - wo kommt so ein Außerirdischer her? Es bleibt offen. Es ist nicht die Welt der Superhelden, die durch Bestrahlung oder Verlust zu dem werden was sie sind, es ist die der mittelalterlichen Heiligen, die einfach sind, was sie sind. Und so erzählt sich auch der Film, Szene um Szene der Zusammenstoß des Heiligen Howards mit der Welt. Die Wunder, die er vollbringt. Das Martyrium, das er erleidet. Ein umgekehrter Nazarin, der nur bestaunt, aber nicht gefasst, nicht in die Welt integriert werden kann. Erst das, dann das, dann das, bis zum Ende.
Auf einer trivialpsychologischen Ebene ist das Anfangsbild Grund für seine Phobie. Doch das ist nicht Scorseses Ernst. Es ist ein religiöses Bild, die Waschung, die Taufe, die Klause, das Weltabgewandte, das Außerweltliche. Da kommt er her, aus dem Irgendwodazwischen, der twilight zone, der Transzendenz. Nicht von dieser Welt. Und daher auch die Bild gewordene Phobie: In seinen schlimmen Momenten will nicht nur die Welt nicht ihn, sondern er bis aufs Blut nicht diese Welt, den Haufen Dreck und Bakterien und Gemeinheit. Scorsese interpretiert, dass der Rückzug Hughes nicht passiert, weil er (wie es der populäre Mythos will) sich vor Bakterien und Viren fürchtet. Nein, er fürchtet die Welt selbst, er flieht sie, er geht in die Wüste, zurück dorthin, wo er herkommt.
Und wieder, wie in "Gangs of New York" ein Film über Ungleichzeitiges. Ein Film über den Krieg, in dem der Krieg fehlt. Hughes lebt vom Krieg: ihn inszeniert er, er ist die Basis seines Erfolgs als Produzent, und ebenso für seinen Erfolg als Flugzeugkonstrukteur. Und obwohl das so ist und der Film zu weiten Teilen während des Zweiten Weltkrieges spielt, kommt Krieg im Film nur als Faktor, nicht als Realität vor. Da er nicht teil der Realität Hughes war, sowenig, wie er Teil der Realität des größten Teils der Bevölkerung war. Im Amerika dieser Zeit bemühten sich die Behörden in den USA ein Atmosphäre der Gefahr (Verdunkelungsübungen, Warnungen vor U-Booten vor der Küste, sogar nachgestellte Bombadierungen) herzustellen, damit die Menschen den Krieg und die Soldaten in Übersee nicht vergaßen. Es war eine Zeit des großen wirtschaftlichen Aufschwungs. Heute ähnlich: Der Krieg im Irak findet für die meisten Amerikaner (was man so liest) ausschließlich medial statt, außerhalb jeder Lebensrealität. Und darauf, und vielleicht (vielleicht!) ist das der "Weg in die Zukunft", scheint ein wichtiger Teil des Funktionierens dieses kriegerischen Landes zu ruhen: Kriege führen, sie zu hause medial "erzählen" und zu Identitätsbildung nutzen, die Rüstungsindustrie auf Trab halten, sie aber immer weit genug weg auszutragen, dass zumindest die Mittel- und Oberschicht nix von ihnen mitbekommt. Howard, der Schutzheilige der letzten Supemacht. Die sein Schicksal teilt, die Welt beherrschen zu wollen, sich aber gleichzeitig ängstlich vor ihrer Unordnung und Unsauberkeit zurückzuziehen, schwankend zwischen Agressivität und Autismus.
Ja, das könnte sein.
bähr - am Donnerstag, 17. Februar 2005, 20:44 - Rubrik: blockbusters!
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Shit. keine Handynummer!
besorg mir ne karte für den sokurov, wenns noch geht!
Bin morgen nachmittag da, ruf mich einfach mal auf dem Handy an, damit ich deine nummer habe!
Untertänigst,
bähr
besorg mir ne karte für den sokurov, wenns noch geht!
Bin morgen nachmittag da, ruf mich einfach mal auf dem Handy an, damit ich deine nummer habe!
Untertänigst,
bähr
sind grade hautreizungen und probleme mit den schleimhäuten - als kohlenofenmensch bin ich dieser schrecklichen elektrosmogluft in den kinos einfach nicht mehr gewachsen, gestern auch kapituliert ...
GESPENSTER von christian petzold.
da hatte ich mich sehr drauf gefreut und mußte anfangs gegen diese erwartungen ankämpfen - der film kam mir da sehr entgegen, eine lange exposition erlaubt sich ihren eigenen rhytmus, der den film dann von vielen anderen abhebt.wieder gibt es wenige gestellte fragen und dafür viele ausgelassene antworten.fast hypnotisch zieht petzold einen in diese geschichte hinein, die figuren tauchen auf und versuchen ein wenig zu leben in diesen kalten menschenfeindlichen berlin ( endlich einmal wieder platz für diese ganzen widerlichen neubauten die überall in der stadt entstanden sind ), doch die hoffnung währt nur kurz.wie in allen geschichten von petzold/farocki gibts keinen wirklichen ausweg, vielleicht einen kurzen augenblick licht, doch dann verschwinden die gespenster wieder.die hummer ist wieder grandios, der rest des cast auch.wirklich gefreut habe ich mich aber über den kritikerspiegel im tagesspiegel,petzold tatsächlich auf eins !der pabst sagt, wenn man in einigen jahrzehnten wissen will, wie die stimmung in deutschland ende der 90er auusah, dann sollte man sich die filme von petzold ansehen, speziell GESPENSTER...
ansonsten eher halbgares gesehen,aus einigen filmen schon früh rausgegangen und nach frischluft geschnappt, vieles gutes wohl verpaßt und schon dabei nen masterplan fürs nächste jahr anzulegen - geht das ?
GESPENSTER von christian petzold.
da hatte ich mich sehr drauf gefreut und mußte anfangs gegen diese erwartungen ankämpfen - der film kam mir da sehr entgegen, eine lange exposition erlaubt sich ihren eigenen rhytmus, der den film dann von vielen anderen abhebt.wieder gibt es wenige gestellte fragen und dafür viele ausgelassene antworten.fast hypnotisch zieht petzold einen in diese geschichte hinein, die figuren tauchen auf und versuchen ein wenig zu leben in diesen kalten menschenfeindlichen berlin ( endlich einmal wieder platz für diese ganzen widerlichen neubauten die überall in der stadt entstanden sind ), doch die hoffnung währt nur kurz.wie in allen geschichten von petzold/farocki gibts keinen wirklichen ausweg, vielleicht einen kurzen augenblick licht, doch dann verschwinden die gespenster wieder.die hummer ist wieder grandios, der rest des cast auch.wirklich gefreut habe ich mich aber über den kritikerspiegel im tagesspiegel,petzold tatsächlich auf eins !der pabst sagt, wenn man in einigen jahrzehnten wissen will, wie die stimmung in deutschland ende der 90er auusah, dann sollte man sich die filme von petzold ansehen, speziell GESPENSTER...
ansonsten eher halbgares gesehen,aus einigen filmen schon früh rausgegangen und nach frischluft geschnappt, vieles gutes wohl verpaßt und schon dabei nen masterplan fürs nächste jahr anzulegen - geht das ?
mabo - am Donnerstag, 17. Februar 2005, 11:02
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