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    <title>Kinopel (Rubrik:Berlinale 2005)</title>
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    <dc:publisher>bähr</dc:publisher>
    <dc:creator>bähr</dc:creator>
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    <title>Kinopel</title>
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    <title>Promis, Fitness und Events</title> 
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    <description>When worlds collide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alerter ZDF-Geck: Welche Promis haben Sie am Potsdamer Platz getroffen?&lt;br /&gt;
Anna Thalbach: Ich kenne ja eigentlich gar keine Promis, nur Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alerter ZDF-Geck: Wie haben Sie sich w&amp;auml;hrend des Filmmarathons fit gehalten?&lt;br /&gt;
Anna Thalbach: Alkohol, Kaffee, Red Bull, Zigaretten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alerter ZDF-Geck: Welches war das herausragende Event?&lt;br /&gt;
Anna Thalbach: Mein Besuch der Kubrick-Ausstellung zusammen mit Kubricks Witwe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ZDF-Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cksfernsehen am letzten Berlinale-Tag)</description>
    <dc:creator>bähr</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 bähr</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-27T23:37:49Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kinopel.twoday.net/stories/535808/">
    <title>THE DEVIL AND DANIEL JOHNSTON</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;313&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/kinopel/images/allhellsbrokenloose.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;regie : jeff feuerzeig&lt;br /&gt;
2005, usa, 109 minutes &lt;br /&gt;
panorama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine der entdeckungen f&amp;uuml;r mich, wenn nicht als film unbedingt &amp;uuml;berragend so doch als musikalische.&lt;br /&gt;
irgendwann f&amp;auml;llt der satz, es w&amp;auml;re ungef&amp;auml;hr so gewesen die ersten tapes von johnston zu h&amp;ouml;ren, als h&amp;auml;tte man die m&amp;ouml;glichkeit gehabt, die ersten dylan-platten vor allen anderen auf einen schlag zu h&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;
feuerzeigs dritter film &amp;uuml;ber musiker zeigt die leidens- und lebensgeschichte des daniels, ein gejagtes genie, immer den entscheidenden kampf austragend - den zwischen gut und b&amp;ouml;se, der teufel ist immer und &amp;uuml;berall .&lt;br /&gt;
johnston hatte sich gew&amp;uuml;nscht, das die beatles sich doch bitte reunionieren sollten, er selbst bitte als neuer beatle ! wenn dann die st&amp;uuml;cke zu h&amp;ouml;ren sind dann merkt man es einfach wie naheliegend dieser wunsch war, die songs pendeln zwischen dylan, lennon und wilson, alles ist m&amp;ouml;glich.johnston schafft es immerhin zwischen seiner manischen depression und schizophrenen z&amp;uuml;gen immer wieder kurz seinen kopf aus dem ganzen herauszustrecken, schliddert kurz an einem grandiosen plattenvertag vorbei ( der erste den ein major mit einem k&amp;uuml;nstler in einer psychatrischen anstalt abgeschlosen h&amp;auml;tte !), wird dann von indiegr&amp;ouml;&amp;szlig;en geliebt und gecovert, versinkt aber wieder im irgendwo.das wirklich wahnsinnige dieses films ist jedoch das alles-aufzeichnen-m&amp;uuml;ssen-und-k&amp;ouml;nnen !&lt;img width=&quot;311&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/kinopel/images/theeternalfight.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;was f&amp;uuml;r ein biopic, johnston f&amp;auml;ngt fr&amp;uuml;h an seine gedanken auf tape aufzunehmen, seine gedanken und ideen sind essenz seiner zeichenkunst.dazu kommt super-8 und video.somit gibt es szenen, in denen daniel sich selbst und seine mutter spielt, diese aber im originalton zu h&amp;ouml;ren ist - er selbst doppelt sich im alter von 16/17.&lt;br /&gt;
feuerzeig soll mehrere jahre gesichtet und geforstet haben in dem riesigen archiv,was f&amp;uuml;r eine schreckliche qual mu&amp;szlig; diese auswahl gewesen sein, was gibt es dort noch alles zu entdecken ?!?&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;176&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/kinopel/images/devil-and-daniel-johnston-.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
habe jetzt selbst die f&amp;uuml;hler nach songs dieses gro&amp;szlig;en singer/songwriters ausgestreckt, es gibt das fr&amp;uuml;hwerk jetzt auch auf cd - early recordings volume 1 ( cd 1 : songs of pain / cd 2 : more songs of pain ), johnston ist zu w&amp;uuml;nschen das er weiterhin musizieren kann und vielleicht von dem neugeweckten interesse profitiert, er lebt wieder bei seinen eltern und nimmt wieder seine songs in deren garage auf...    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.hihowareyou.com</description>
    <dc:creator>mabo</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 mabo</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-22T19:30:11Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kinopel.twoday.net/stories/531094/">
    <title>Gold in der Kehle</title> 
    <link>http://kinopel.twoday.net/stories/531094/</link>
    <description>Die Entscheidung f&amp;uuml;r CARMEN ist wirklich eine &amp;Uuml;berraschung. Der Film war nicht schlecht, etwas weniger gewagt, als ich es mir immer wieder w&amp;auml;hrend des Sehens gew&amp;uuml;nscht habe. Abgesehen von den gro&amp;szlig;artigen Gesangs- und guten Schauspielleistungen, atmete der Film an zwei Stellen Wildheit und Verwegenheit. Da wird die klassische Musik mit traditionellen folkloristischen Ges&amp;auml;ngen und Melodien unterlegt. Daraus entseht keine Kakophonie, sondern ein aufregendes Klanggemisch, das eben auch auf der musikalischen Ebene die Spannung zwischen dem historischen Stoff und seiner Transposition in ein s&amp;uuml;dafrikanisches Township deutlich macht. Sehr gut auch die Exposition, die ein wenig an den furiosen Auftakt von WILLIAM SHAKESPEARE&apos;S ROMEO + JULIET erinnert. Dass der Film dann seinen M&amp;ouml;glichkeiten gem&amp;auml;&amp;szlig; visuell einen bis zwei G&amp;auml;nge zur&amp;uuml;ckschaltet, lie&amp;szlig; mich erleichtert aufatmen. Aber der Goldene B&amp;auml;r f&amp;uuml;r doch nicht vielmehr als eine unterhaltsame Nettigkeit? Aber f&amp;uuml;r wen denn sonst? PARADISE NOW galt allerortens als m&amp;ouml;glich, ich h&amp;auml;tte mich auch &amp;uuml;ber den zweiten Ruanda-Film SOMETIMES IN APRIL nicht gewundert, der in der Presse f&amp;uuml;r meine Begriffe katastrophal unterbewertet wurde. Aber echte Highlights gab es kaum. Trotz der hohen Qualit&amp;auml;t von Filmen wie GESPENSTER und dem T&amp;egrave;chin&amp;egrave;-Film, dessen Namen nachzuschauen ichgerade zu faul bin, blieb ein Gef&amp;uuml;hl der Mittelm&amp;auml;&amp;szlig;igkeit &amp;uuml;ber diesem Wettbewerb. Das ist sicher ein bisschen unfair, denn es gab ja auch noch Tsai Ming-Liangs THE WAYWARD CLOUD, ein veritables Meisterwerk, und den kontemplativen, dabei immer wieder geh&amp;auml;ssigen und schonungslosen PEACOCK. Aber der schlimme Fehlstart - unter den ersten vier Wettbewerbsfilmen waren MAN TO MAN, ASYLUM und der Italiener, dessen Namen nachzuschauen ich zu faul... - hing weiterhin &amp;uuml;ber dem Wettbewerb. Aber schon w&amp;auml;hrend ich dies hier schreibe, merke ich, wie mir die ntscheidungen eigentlich auch schon wieder egal werden, denn so berechtigt man die eine Entscheidung findet, so falsch die andere, und dann fragt man sich, welche Kriterien da Pate gestanden haben. Au&amp;szlig;erdem habe ich gerade THE RED SHOES gesehen und mit diesem gro&amp;szlig;en Kunstwerk kann tats&amp;auml;chlich kein einziger anderer hier gesehener Film mithalten. Ich sch&amp;auml;tze, ich musste einen Liter trinken, um den Fl&amp;uuml;ssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
Gleich machen die hier das Schreibzimmer dicht und es wartet noch THE MAD FOX. Wartet da das zweite Aha-Erlebnis? &lt;br /&gt;
Jetzt aber schnell. Sogar der heutige Abend gestaltet sich gehetzt.</description>
    <dc:creator>Svenson</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Svenson</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-19T20:20:22Z</dc:date>
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    <title>kann nicht kommen</title> 
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    <description>kind krank, frau fremdbestimmt. traurig: ticket verticken. &lt;br /&gt;
scheisendregg.</description>
    <dc:creator>bähr</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
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    <dc:date>2005-02-18T08:21:44Z</dc:date>
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    <title>FINGERS</title> 
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    <description>Heute wieder ein zweifelhafter Tag. Erst WILLENBROCK, von dem ich mir doch einiges mehr versprochen habe, dann der sehr gute SOMETIMES IN APRIL &amp;uuml;ber den Genozid in Ruanda, der wie ein Faustschlag wirkt und die R&amp;uuml;ckkehr in den Kinoalltag recht schwer macht und schlie&amp;szlig;lich zwei unterschiedlich gescheiterte Anl&amp;auml;ufe doch noch einen Film zu sehen: SOLZNE von Alexander Sokurov w&amp;uuml;rde ich nicht durchhalten, das war mir nach 10 Minuten klar, also raus, und PLASTIC FLOWERS hatte nach 40 Minuten noch keine einzige interessante Szene/Figur/Einstellung aufzuweisen. So steht man dann unschl&amp;uuml;ssig in der K&amp;auml;lte, 90 Minuten bis zum n&amp;auml;chsten Film, die Stimmung im Keller. Versuchtes Gegenmittel: Iced Coffee Mocca + Espressobrownie + Zeitunglesen bei Starbucks (bei den Simpsons gibt es einmal ein Einkaufszentrum nur mit Starbucks-L&amp;auml;den, das macht die Kette irgendwie unheimlich). Klappt ein bisschen. Dann noch schnell schreiben, eigentlich haupts&amp;auml;chlich um den Schreibraum aufzusuchen, dessen widerliches Licht so ungut mit meiner Laune korrespondiert, dass die, um sich abzusetzen, fast ein wenig besser wird. Au&amp;szlig;erdem hat die Tastatur einen sehr angenehmen Tastenwiderstand, der den Fingern schmeichelt und das f&amp;uuml;hrt wiederum &amp;uuml;bertrieben passend zu dem n&amp;auml;chsten Film, ein FINGERS-Remake im Wettbewerb. In FINGERS hatte James Toback (Buch und Regie) dem noch recht jungen Harvey Keitel eine bizarre Figur auf den Leib geschrieben, eine Nachwuchsganoven, der von einer Karriere als Pianist tr&amp;auml;umt und wohl auch das Talent dazu h&amp;auml;tte, aber das Milieu! Keitels Darstellung hat mich damals stark beeindruckt, mal sehen, ob Romain Duris das auch hinkriegt.&lt;br /&gt;
WILLENBROCK ist &amp;uuml;brigens &amp;auml;u&amp;szlig;erst sauber und mit bedacht kadriert, auf den Punkt gespielt und mit der bei Dresen &amp;uuml;blichen intensiven Menschlickeit inszeniert. Aber etwas fehlt. Das Zuf&amp;auml;llige, das die Filme zuvor so wirklich hatte aussehen lassen? Diesen Film so kommt es mir vor h&amp;auml;tte fast jeder sensible Regisseur inszenieren k&amp;ouml;nnen. Und Axel Prahl ber&amp;uuml;hrt mich auch nur, wenn sein Spiel der Improvisation nahe kommt. Das ist hier nicht der Fall. Oder besser kaum. Gleich der anf&amp;auml;ngliche Off-Kommentar f&amp;uuml;hrt direkt in die literarische Vorlage. Ich f&amp;uuml;rchte aus ihr ist der Film auch nicht herausgekommen.</description>
    <dc:creator>Svenson</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Svenson</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-17T21:07:10Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kinopel.twoday.net/stories/522824/">
    <title>YAN MO / BEFORE THE FLOOD (Forum)</title> 
    <link>http://kinopel.twoday.net/stories/522824/</link>
    <description>Nicht immer zahlt es sich aus, f&amp;uuml;rs Alter vorzusorgen. In einer Stadt am Yangtse-Fluss hat sich ein alter Mann mit seiner Frau ein kleines Haus gebaut. Man muss es vielleicht eher eine H&amp;uuml;tte nennen, aber es ihr Zuhause, hier werden sie ihren Lebensabend verbringen. Haben sie gedacht. Nun aber m&amp;uuml;ssen sie ihre H&amp;uuml;tte binnen Monaten verlassen. Denn bald kommt das Wasser. Die Regierung hat beschlossen f&amp;uuml;r ein riesiges Wasserkraftwerk den Fluss zu stauen. Die Stadt wird abgerissen, die Bev&amp;ouml;lkerung umgesiedelt. Das ist f&amp;uuml;r alle schlecht, aber f&amp;uuml;r einige ist es eine Katastrophe. Z.B. f&amp;uuml;r besagten alten Mann. Der hat illegal gebaut und bekommt keinen Yuan Entsch&amp;auml;digung. Er ist 70.&lt;br /&gt;
Der Dokumentarfilm YAN MO beschreibt nicht viele Einzelschicksale wie dieses. Es gibt einige Personen und Institutionen, die man immer wiedertrifft, aber meistens blickt man auf das Leben in der dem Untergang geweihten Stadt. Im Verlauf des Jahres 2002 m&amp;uuml;ssen die Einwohner um ihre Zukunft k&amp;uuml;mmern. Dabei stehen sie unter immensem Druck. Fristen sind einzuhalten, bei Vers&amp;auml;umnis, habe man die Konsequenzen selbst zu tragen. Bei jedem Antrag muss um jeden Yuan gefeilscht werden. Ger&amp;uuml;chte von h&amp;ouml;heren Entsch&amp;auml;digungen andernorts heizen die Stimmung auf. Und dann gilt es noch, Gl&amp;uuml;ck zu haben. In einer grotesken Szene werden die Wohnungen in einer eigens zur Umsiedelung erbauten Stadt verlost. Der Leiter der Veranstaltung bellt erst in den ziemlich leeren, riesigen, heruntergekommenen Saal: Wer nicht um 8:30 da ist hat sein Losrecht verwirkt. Sp&amp;auml;ter, der Saal kaum voller: Wahrscheinlich h&amp;auml;tten sich viele durch den Starken Regen versp&amp;auml;tet, die Veranstaltung beginne um 9:30, aber keine Minute sp&amp;auml;ter. Dann: In 3 Minuten beginne die Veranstaltung, wer dann nicht da sei usw. - au&amp;szlig;er er habe eine SEHR gute Entschuldigung. Nochmal sp&amp;auml;ter - die Verlosung hat immer noch nicht begonnen, der Saal ist h&amp;ouml;chstens drittelvoll: Die Beh&amp;ouml;rde sei sehr &amp;auml;rgerlich &amp;uuml;ber das sp&amp;auml;rliche Erscheinen. Wer jetzt eine Wohnung ziehe, die ihm nicht gef&amp;auml;llt, der k&amp;ouml;nne sie noch umtauschen - basta! meint man fast an die Abwesenden gerichtet noch zu h&amp;ouml;ren. &lt;br /&gt;
Immer wieder sind die Beh&amp;ouml;rden logistisch und menschlich &amp;uuml;berfordert von den an sie herangetragenen Anliegen. Sie sind offensichtlich nicht in der Lage, mit der f&amp;uuml;r alle existenziellen Situation umzugehen, ziehen sich auf Vorschriften und Nichtverantwortlichkeit zur&amp;uuml;ck, signalisieren aber fast immer eine v&amp;ouml;llig nutzlose Gespr&amp;auml;chsbereitschaft.&lt;br /&gt;
Schlie&amp;szlig;lich beginnt der Abriss der Stadt. Neben den Sprengungen sind Abrisskommandos unterwegs, die mit schweren H&amp;auml;mmern aof die leeren Geb&amp;auml;ude einschlagen, um Baumaterialien zu retten. Mit dem eigenen Untergang l&amp;auml;sst sich noch Geld verdienen. Am Ende sieht man die letzten Sprengungen - und f&amp;uuml;hlt sich an ZABRISKIE POINT erinnert. Nur dass hier sch&amp;ouml;nes Wetter, Zeitlupe, Konsumartikel und das Gef&amp;uuml;hl der Befreiung fehlen. Im Gegenteil, hier wird Platz geschaffen f&amp;uuml;r das Fortschreiten der Industrialisierung.&lt;br /&gt;
Ein Bekannter, der mit im Kino sa&amp;szlig; und selbst l&amp;auml;ngere Zeit in China (naja Taiwan) gelebt hat, bemerkte bez&amp;uuml;glich der Abrissarbeiten beim Rausgehen: In China wird Sicherheit kleingeschrieben.</description>
    <dc:creator>Svenson</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Svenson</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-15T15:42:54Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://kinopel.twoday.net/stories/522122/">
    <title>3/16 Heaven&apos;s Gate</title> 
    <link>http://kinopel.twoday.net/stories/522122/</link>
    <description>Gestern der erste gro&amp;szlig;e Tiefpunkt (pers&amp;ouml;nlich). Aus nachtr&amp;auml;glich kaum nachvollziehbaren Gr&amp;uuml;nden (Hunger, Schlafmangel) aus Heaven&apos;s Gate rausgegangen. Das hing mir den ganzen Tag nach, die Stimmung sank. Zwar noch mit PARADISE NOW einen mal ausgezeichneten Wettbewerbsfilm gesehen, abends aber nichts mehr. Umngeheuer mies gelaunt eingeschlafen.</description>
    <dc:creator>Svenson</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Svenson</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-15T08:55:02Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://kinopel.twoday.net/stories/519844/">
    <title>endlich auch mitgucken !</title> 
    <link>http://kinopel.twoday.net/stories/519844/</link>
    <description>CHILDSTAR&lt;br /&gt;
DUMPLINGS&lt;br /&gt;
U-CARMEN&lt;br /&gt;
f&amp;uuml;r den ersten tag reichts mir schon wieder, w&amp;auml;re die s&amp;uuml;dafrikanische carmenfassung nicht so hinreissend mitreissend gewesen dann h&amp;auml;tten die sitze im berlinalpalast mir sehr schnell den rest gegeben, wie svenson meinte, da haben bestimmt orthop&amp;auml;den mitgearbeitet, auf das das bestimmt keine guten sessel werden - menschen unter 1.30 haben da keine chance !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CHILDSTAR von und mit don mckellar war ein gelungener auftakt.filme &amp;uuml;bers filmemachen und deren welt sind ja nicht so h&amp;auml;ufig und selten so gelungen wie dieser.die filmindustrie erscheint wie ein komplexes netz aus codes die nur auf geld und das verklagen auf noch mehr geld hinausl&amp;auml;uft.da hat es ein ehemaliger prof  f&amp;uuml;r theater-und filmwissenschaften nicht einfach, als fahrer f&amp;uuml;r eine amiproduktion in kanada arbeitent steigt er schnell zum ficker der ma des childstars auf ,dessen lehrer und schlie&amp;szlig;lich vormund, v&amp;auml;terlicher freund.&lt;br /&gt;
sophisticated, cool in inhalt und form.eine wahnwitzige satire auf schnell dahergeschossene filme und ein seelenlose erschaffer dieser - sah &amp;uuml;brigens auch vorhin ein plakat des neuen boll-filmes...&lt;br /&gt;
DUMPLINGS von friut chan.vorgewarnt &amp;uuml;ber dessen harten inhalt w&amp;uuml;rde ich trotzdem &amp;uuml;berrascht, ein origineller horrorfilm, photographiert von christopher doyle der mir doch appetit machte.&lt;br /&gt;
nicht altern durch essen von embryonen !&lt;br /&gt;
vor beginn unterhielt sich das p&amp;auml;rchen neben mir &amp;uuml;ber VERA DRAKE und abtreibungen ( ich war schon kurz vorm intervenieren, diese inhaltsangabe ging doch schon zu weit, will den film schlie&amp;szlig;lich noch sehen...), in DUMPLINGS wirds dann auch sehr detailliert gezeigt, der wahre horror - verst&amp;auml;ndlich das einige den saal verlie&amp;szlig;en.mich hatten die teigtaschen mit dem schrecklichen inhalt an die k&amp;auml;nguruhhoden erinnert, die desiree nick letztes jahr verspeisen musste...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U-CARMEN von ichwei&amp;szlig;jetztleidernicht - ein hammer, musik von bizet und afrikanische t&amp;auml;nze, ein gutes dutzend queen latifa-lookalikes singen carmen in den townships.lange nicht mehr so erheitert worden, wahrscheinlich auf dv gedreht, &amp;uuml;berraschte mit langen plansequenzen und purer lebenslust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
morgen dann erstmals fr&amp;uuml;h raus und rein in die schlange, alles ganz sch&amp;ouml;n ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BUT WHERES THE B&amp;Auml;HR ???</description>
    <dc:creator>mabo</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 mabo</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-13T18:46:03Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kinopel.twoday.net/stories/519452/">
    <title>Silentium (panorama) nach Wolf Haas</title> 
    <link>http://kinopel.twoday.net/stories/519452/</link>
    <description>Gleiches Team wie bei &quot;KOMM, S&amp;Uuml;&amp;szlig;ER TOD&quot;, und wahrscheinlich noch besser. Haas, Hader, Murnberger. Herr Hose, der ZDF-Lektor, sprach von einem &quot;genial konstruiert&quot;en Drehbuch. Und dass die N&amp;auml;gel eines Kruzifixes Schrauben sind und bei Bedarf mit einem Schlagschrauber entfernt werden k&amp;ouml;nnen, ist nur einer unter tausend tollen Einf&amp;auml;llen. Mir w&amp;uuml;rde es ja fast schon reichen, Hader zwei Stunden zu zeigen. Das hier ist aber viel mehr. (wieder nur 15 min)</description>
    <dc:creator>Svenson</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Svenson</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-13T14:10:54Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://kinopel.twoday.net/stories/518645/">
    <title>CRUSTAC&amp;Eacute;S ET COQUILLAGES</title> 
    <link>http://kinopel.twoday.net/stories/518645/</link>
    <description>CRUSTAC&amp;Eacute;S ET COQUILLAGES (Panorama) ist ein gro&amp;szlig;artiges Spiel mit Lust, K&amp;ouml;rpern und sexueller Identit&amp;auml;t. Und mittendrin Valeria Bruni-Tedeschi. Damit, sie als sinnlich zu bezeichnen, erfindet man ja nicht gerade das Rad neu. Hier aber nimmt sie sich dieses Images derartig offensiv und vielleicht ein wenig ironisch an, dass es nur so kracht. Urlaub, unfassbar sch&amp;ouml;nes Wetter, der Sohn pubertiert und hat seinen schwulen Freund zu Gast. Die Tochter hat einen Motorradfahrer als neuen Freund, die Mutter (Bruni-Tedeschi) muss auch in den Ferien nicht auf ihren Liebhaber verzichten und der Vater entdeckt seine verheimlichte Homosexualit&amp;auml;t wieder - mit dem &amp;ouml;rtlichen Klempner. Zwischendurch wird gemeinsam gesungen und getanzt, und am Ende gibt es eine gro&amp;szlig;e Musicalszene. Um sich die verschiedensten Variationen von Paarbindungen vorzustellen, braucht man halt nur ein bisschen Phantasie. Da haben am Ende sogar die sich betont gleichg&amp;uuml;ltig gebenden Journalisten sich zu einem mehr als herzlichen Applaus hinrei&amp;szlig;en lassen. Normalerweise bleibt der in Pressevorf&amp;uuml;hrungen (Forum, Panorama) aus.</description>
    <dc:creator>Svenson</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinale 2005</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Svenson</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-12T17:39:59Z</dc:date>
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    <title>VA, VIS ET DEVIENS (LIVE AND BECOME)</title> 
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    <description>VA, VIS ET DEVIENS (LIVE AND BECOME) von Radu Mihaileanu, Panorama&lt;br /&gt;
Wenn ich vorher geschaut haette, wie lang der Film ist, haette ich ihn mir fruehmorgens vielleicht nicht angeschaut - noch ein wenig gestresst vom langen Anstehen (der Kartenwahnsinn mit den Industrieakkreditierungen scheint sich nochmal verschaerft zu haben). Hab aber zum Glueck nicht nachgeschaut. So habe ich einen voellig unausgewogenen, teils grossartigen, teils schwer ertraeglich kitschig-didaktischen Film gesehen, der zwar kein Ende finden kann und viel zu viel auf einmal erzaehlen will, der aber fuer dieses mutige Unterfangen unbedingt zu loben ist. &lt;br /&gt;
Ein 9-j&amp;auml;hriges Fluechtlichgskind kommt im Zuge einer gro&amp;szlig;en Auswanderungswelle &amp;auml;thiopischer Juden &amp;uuml;ber den Sudan nach Israel. Allerdings ist es kein Jude, muss dieses aber behaupten - er gibt sich als &quot;Solomon&quot; aus - , genauso wie er seine Mutter f&amp;uuml;r tot erkl&amp;auml;ren muss. Mit diesen identit&amp;auml;tsverleugnenden L&amp;uuml;gen im seelischen Gep&amp;auml;ck beginnt f&amp;uuml;r den Jungen also das Leben in Israel. Bald wird er zum Problemfall, hat aber das Gl&amp;uuml;ck von einer sich selbst als &quot;left-winged&quot; verstehenden Familie adoptiert zu werden. Bis hin zu den ersten vorsichtigen Ann&amp;auml;herungen - die zum Gl&amp;uuml;ck innerhalb der Familie v&amp;ouml;llig unterschiedlich ausfallen - erz&amp;auml;hlt der Film mit gro&amp;szlig;er Sicherheit und Kraft. Er findet Bilder f&amp;uuml;r all die Ver&amp;auml;nderungen im Leben des Jungen, aber auch der Familie. Er ersp&amp;uuml;rt eher, als dass er diskutiert. Wenn die Mutter von anderen Eltern angesprochen wird, dass diese den schwarzen Solomon, der unter starkem Ausschlag leidet, nicht in der Klasse haben wollen, er transportiere Krankheiten, leckt die Mutter ihm das Gesicht ab. Ein starker Moment, der zumal zwischen Peinlichkeit und Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e schwankt. Leider f&amp;auml;llt die zweite H&amp;auml;lfte ab. Hier wird das weitere Leben Solomons erz&amp;auml;hlt und hier sollen dann alle gro&amp;szlig;en Themen verhandelt und h&amp;auml;ufig auch proklamiert werden. &lt;br /&gt;
Das abrupte Ende dieses Textes ist allerdings eher akutem Zeitmangel geschuldet.</description>
    <dc:creator>Svenson</dc:creator>
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    <dc:date>2005-02-11T15:21:45Z</dc:date>
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